RADIO SOL | SONNE International in Madagaskar - Armin Mösinger

Shownotes

Wie entsteht eigentlich ein neues Hilfsprojekt? Was können Patenschaften und Spenden bewirken? Und wie kann man die Arbeit von SONNE-International sogar selbst vor Ort erleben – etwa bei einer Reisegruppe nach Indien, für die aktuell noch zwei Plätze frei sind?

Ein interessantes und bewegendes Gespräch über Menschen, Bildung, Hilfe, die ankommt – und vieles mehr.

Viel Freude und gute Unterhaltung mit Armin Mösinger und Radio SOL! 🌍💛

🎙️ Radio SOL – Das Leben in seiner ganzen Vielfalt.

Weiterführender Links: https://www.sonne-international.org

Sendungsdatum: 19.08.2026 Hier kannst du diesen Beitrag/Kanal unseres Partners finanziell unterstützen: https://www.planetsol.eu/order/partner-foerderbeitrag


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Transkript anzeigen

00:00:00: Ja und immer wieder geht die Sonne auf.

00:00:01: So ist das Motor von Radio Sol, aber nicht nur von Radio sol sondern von Sonne International ebenso!

00:00:08: Wir haben eine wunderbare Hilfsorganisation in Österreich namens Sonne international und ich habe heute einen Vertreter von Sonnen International mit dabei im Studio.

00:00:17: Es ist Armin Mösinger.

00:00:19: Hallo Armin schön dass

00:00:20: du da bist.

00:00:21: Ja, hallo lieber Gerhard und liebe Zuhörerinnen von SOL Radio International.

00:00:26: Ich freue mich immer sehr bei euch sein zu dürfen und ja ich bin schon gespannt auf unser jetziges Gespräch.

00:00:31: lieber Gerhart!

00:00:32: Du hast heute das Thema mitgebracht Sonne in Madagaskar.

00:00:36: und da reden wir nicht nur davon dass hier die Sonne oft scheint sondern dass im Sonne international ihr als Hilfsorganisation jetzt auch in Madegaskar helft.

00:00:46: Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

00:00:47: Dass ihr auch dort eure Zelte Aufmacht

00:00:50: sozusagen.

00:00:51: Genau, also wer sind wir?

00:00:53: Wir sind gemeinnütziger Verein in Österreich und es gibt bald fünfundzwanzig Jahre.

00:00:58: Wir haben nächstes Jahr unser Jubiläum und wir unterstützen Kinder und ihre Familien durch Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Asien und Afrika in mehreren Ländern.

00:01:09: Und wir haben einen Spender der uns unterstützt beim Bau von Schulen in Bangladesch Und dieser Spender war im letzten Jahr, im Dezember in Madagaskar.

00:01:20: Er ist enthousiastischer Fotografer, er war

00:01:23: da fünf Wochen ... Habt ihr das gemeint?

00:01:25: Auch ja!

00:01:26: Er war fünf Wochen dort und nach seiner Reise hat uns angerufen und sagt, liebe Freunde von Sonne, Madagaska ein unglaublich schönes Land, unglaubliche Menschen durch die Armut dort verbreitet so extrem dass er sprachlos war.

00:01:45: Wir haben uns mit ihm zusammengesetzt und gesagt, wenn es wirklich so ist, dann müssen wir das auch ansehen.

00:01:51: Weil er gesagt hat, dass vor allem im Bildungsbereich dort ein Riesenmangel ist!

00:01:57: Das ist, wie wir zu Maragaskar gekommen sind.

00:02:01: Er war der Impulsgeber und ich und unser Obmann Alfred Malle.

00:02:05: Wir waren vor ein paar Wochen dort, um wirklich zu sehen, wie kann man helfen?

00:02:10: Wo sind die Probleme?

00:02:12: Wo seien lokale Experten und potenzielle Partner für uns?

00:02:16: Damit wir im Bildungsbereich den Kindern helfen können.

00:02:21: Genau, das ist ein sehr guter Weg vorwärtszukommen.

00:02:24: Nämlich auch zu schauen wo gibt es lokale Partner mit denen die schon vor Ort angesiedelt sind.

00:02:32: und habt ihr da auch gleich wie im gefunden?

00:02:34: Habt ihr da schon auch?

00:02:35: Projekte laufen immer in so kurzer Zeit

00:02:38: Genau, also es war so.

00:02:39: Wir haben natürlich uns auf diese Reise mehrere Monate lange vorbereitet.

00:02:43: Also wir haben Partneranalysen gemacht und schon für Videocalls mit potenziellen Partnerinnen.

00:02:49: Also wie ihr da losgefahren seid habt ihr ja schon jemand im Auge gehabt?

00:02:52: Genau!

00:02:53: Wir haben wirklich unser Reise gut durchgeplant, wir haben jeden Tag Programm gehabt.

00:02:57: Wir hatten mehrere lokale Partnerorganisationen getroffen die jetzt schon sehr aktiv in Bildungsbereich sind weil gerade im Bildungs Bereich ist dort der größte.

00:03:08: jedes zweite Kind in Madagaskar hat dort keinen Volksschulabschluss.

00:03:13: Und das ist für uns und für mich auch nicht zum Akzeptieren, deswegen sind wir da und wir haben in den zwei Wochen unglaublich viel engagierte Menschen kennengelernt dürfen die was jetzt schon Schulen betreiben die Menschen durch Gesundheitsprojekte unterstützen.

00:03:31: Aus diesen Begegnungen mit den lokalen, engagierten Menschen haben wir eigentlich schon die ersten Projekte ins Leben gebracht.

00:03:40: Erste Frage aus dem Internet?

00:03:41: Wie lange fliegt man nach Madagaskar?

00:03:47: Man muss schon mehrere Stunden in Kauf nehmen.

00:03:49: Es geht auch über Äthiopien, die Reise über Alizebeba dann noch mehr weiter als es ist ein ganzer Anweis.

00:03:56: Ist

00:03:57: man der Ostküste von Afrika?

00:04:00: Vielleicht interessiert das, wenn es die viertgrößte Insel der Welt ist.

00:04:05: Siebenmal so groß wie Österreich und ja ... Es ist wirklich ein schönes Land, aber achtzig Prozent der Menschen leben dort unter der Armutsgrenze.

00:04:15: Bedeutet weniger als eins Komma fünfzehn Dollar am Tag zur Verfügung und das ist leider wirklich ein bitterarmes Land.

00:04:23: Aber bei uns in unserer westlichen Hemmisfaire ist es bekannt für die schönen Baubabbäume, für die interessanten Gemurren.

00:04:32: Stichwort!

00:04:33: Genau so können wir das.

00:04:34: Was hast du denn da?

00:04:35: Die Zuhörigen sehen's nicht aber ich

00:04:37: habe

00:04:38: eine Baobabfrucht mitgebracht.

00:04:40: Ich möchte sie auch haben.

00:04:41: Gerne.

00:04:42: War so leicht ist

00:04:43: die?

00:04:43: Ist die

00:04:44: getrocknet oder ist die so...

00:04:45: Die ist getrocknete und dort drinnen sind halt die Samen dieser Apfenbrotbäime und als Deg haben wir einen leckeren Saft Und dafür ist das Land bekannt.

00:04:56: Für alle, die das jetzt nicht sehen können auf unserer YouTube-Platform PläneZollTV kann man sich das auch anschauen.

00:05:02: dieses Interview und diese Frucht.

00:05:05: Du hast ja dann noch etwas...wollen wir auch gleich darauf eingehen?

00:05:08: Wenn wir gerade von der...

00:05:09: Geh gern!

00:05:10: Du hast dein T-Shirt aus Madagasker versteht da drauf.

00:05:13: Moramora ist dort ein Motto und bedeutet halt Gelassenheit zu pflegen langsam, langsam.

00:05:21: So wie Akuna Matata.

00:05:22: Genau,

00:05:23: genau es ist Fondant dazu Und in seinen Landwinden, wo es wirklich viel Krisen gibt ist so ein Motto sehr wichtig glaube ich.

00:05:31: Oder wir Surfer sagen dann Henglues.

00:05:34: Das gibt's Disney-Sprache.

00:05:43: Ja, where do the children play?

00:05:45: Unser erster Song in der Talk & Music Show.

00:05:46: Du hast vier Songs ausgesucht was ich immer sehr schön finde.

00:05:49: Übrigens mir gefällt dein Musikgeschmack.

00:05:51: Sag' ich gleich vorweg meine Damen und Herren sie dürfen sich auch freuen!

00:05:54: Warum hast du Cat Stevens ausgewählt?

00:05:57: Der Titel für den Lied Why Do The Children Play?

00:06:01: Und das geht es bei uns, wo spielen die Kinder und wo bekommen die Kinder keine Bildung.

00:06:06: Dort gehen wir von Sonne hin und machen was dagegen.

00:06:10: Ich finde den Song einfach sehr positiv.

00:06:12: Es geht um Kinder genauso über unsere Projekte.

00:06:14: Deswegen habe ich den mitgebracht heute.

00:06:16: Schön dass die Sonne sogar in Madagask aufgeht!

00:06:19: Hoffentlich

00:06:20: ja... ...und die Kinder wieder spielen können.

00:06:56: Das geht was, you wander with your walk.

00:06:59: As you can get anything.

00:07:05: I know we've come a long way.

00:07:08: We're changing day to day But tell me where do the children

00:07:14: play?

00:07:30: For your lorry local

00:07:42: guide

00:07:52: but they just go on and off And it seems that she can't get off.

00:09:50: Das war Cat Stevens, die gute Musik.

00:09:52: Die sonnige Musik und auch die sonnigen Themen.

00:09:54: heute haben wir erfahren schon von Armin Mözinger als bei mir live im Sendestudio das in Madagaskar Handlungsbedarf ist und Sonne international handelt.

00:10:05: tatsächlich Ich habe es gesagt das Bildungssystem Das kann unterstützt werden.

00:10:11: Gibt es dort ein staatliches Bildungssystem?

00:10:15: Es gibt dort ein Staatliches Bildungssystem, aber es ist leider sehr schwach aufgrund Ressourcen, Mangel und so.

00:10:23: Aber bevor Sonne irgendwo hilft, schauen wir uns vor Ort alles genau an und treffen verschiedene Stakeholder.

00:10:31: Wir haben neben lokale Partner-Aggestionen potenzielle auch Vertreter von NGO Netzwerken getroffen.

00:10:38: der lokalen Bildungsministerin gehabt, um halt mehr über die lokale Strategie zu erfahren.

00:10:45: Also was wir vor Sonne nie machen ist eine Parallelstruktur zum Start aufzubauen.

00:10:50: Wir wollen immer gemeinsam mit der Regierung Projekte umsetzen und schauen halt wo ist ein Bedarf?

00:10:56: Leider hat das Land sehr wenig finanzielle Ressourcen,

00:10:59: d.h.,

00:10:59: sie haben wirklich am Bedarf an Schulen, die etwas extern finanziert sind damit man wirklich alle Kinder dort erreicht.

00:11:07: Und der Termin mit der Bildungsministerin war sehr wichtig für uns, damit wir wirklich merken, wo können wir aus Organisationen dort ansetzen und auch wissen dass man immer die lokalen Behörden auf unserer Seite haben.

00:11:21: Weil es ist in Ländern wie diesen ganz wichtig, dass man mit den Behördeneigen zusammenarbeitet das man mit dem Dorfvorsteher in Engt Zusammenarbeit und natürlich mit den Familien, die was die Probleme herausfangen hat, dass er persönlich trifft dass wir immer wieder machen.

00:11:37: Das ist das Wichtigste, neben dem bürokratischen Herangehen.

00:11:41: Da stelle ich mir so schön vor an deiner Aufgabe was du hier machst und leistest und auch dein Team oder euer Team, dass ihr da wirklich Tuchfüllung habt mit den Menschen, auch mit den Betroffenen, mit den Kindern, mit der Familie.

00:11:58: Und die habe tatsächlich schon in dieser kurzen Zeit einen Schulpartner gefunden!

00:12:03: Genau.

00:12:04: Ich finde es auch sehr schön, dass ich das machen darf.

00:12:08: Es ist totales Privileg für mich helfen zu dürfen aber man muss als Person viel schlucken.

00:12:14: Wenn man vor Ort ist, war ich noch nie in Madagaskar.

00:12:16: Ich bin in Südostasien, in Indien und Bangal des Schmürmar unterwegs immer mit der Burenarmut konfrontiert.

00:12:23: Das geht immer wieder rein.

00:12:25: In Madagaska war ich da vorher nie.

00:12:26: Ich habe mir nicht recht ausmachen können wie arg die Armut dort ausgebreitet ist und sie ist massiv dort.

00:12:32: Wir haben dort Familien besucht, wo alleinerziehende Mütter von vierzig Euro im Mond leben müssen.

00:12:38: Haben nur zehn Euro Mitte zu bezahlen und müssen mit dreißig Euro im Mann der ganze Familie durchbringen.

00:12:44: Also diese Armut selbst vertragen schaffe ich auch nur dadurch dass wir immer wieder Projekte dann machen auf dieser Basis.

00:12:53: Und wir haben dort gleich in unserer ersten Woche eine lokale Organisation kennengelernt Mitarbeiter ehrenamtlich sind, natürlich die Lehrerinnen sind bezahlt.

00:13:03: Aber das Team ist ehrenamtlich, die sind top motiviert und haben dort der Schule aufgebaut in einem Gebäude wo es zur Verfügung gestellt worden ist.

00:13:11: Wir machen jetzt Schulprojekt für über sechzig Kinder und das Projekt und da ist Engagement dieser Leute hat uns so begeistert auch dass wir gesagt haben das wird unser erster lokaler Partner und haben jetzt schon Geld überwiesen, damit durch das neue Schuljahr gut starten kann.

00:13:28: Damit sie die Bücher leisten können, damit sie ihre Schuluniformen leisten können.

00:13:33: Und die Lokaleorganisation ist superheppe den ersten internationalen Partner zu haben!

00:13:38: Wir sind superheppy weil es so motiviert wird, ich kriege jede Woche News vom Projekt.

00:13:43: Das ist wirklich ein schöner Start.

00:13:46: Es gibt auch einen zweiten schönen Start in einer anderen Region

00:13:51: Das wären wir uns vielleicht nach dem Lied danach.

00:13:52: Genau, man muss

00:13:53: sich viel spannen dazu

00:13:54: machen, oder?

00:13:54: Ja auch noch anhören und ja ich finde es so arg weil das sind zwei ganz unterschiedliche Bereiche die aber ganz fix zusammen gehören.

00:14:02: nicht dass eine dieses vor Ort helfen auf der anderen Seite aber auch das Geld einsammeln um das zu finanzieren.

00:14:09: also man will eigentlich gar nichts man will ja nicht dauernd irgendwo nach Geld bitten und so weiter, aber das ist so wichtig dass man hier wirklich Menschen auch im Herzen berührt.

00:14:20: Das wollen wir auch mit dieser Sendung heute erreichen, dass die Menschen merken und so berührt werden vielleicht sogar wie du, weil ich kann mich erinnern an eine andere Sendung wo du uns erzählt hast wie du eigentlich zur Sonne gekommen bist.

00:14:32: Du warst auch konfrontiert mit Armut und mit armen Menschen.

00:14:36: Und dann hat es in deinem Herzen plötzlich einen Schnipser gemacht, nur gesagt ich möchte etwas tun.

00:14:42: Das erfüllt mein Leben und seitdem bist du bei Sonder International.

00:14:46: Das bereichert natürlich jetzt auch deinen Lebensweg sozusagen.

00:14:49: Absolut!

00:14:50: Ich bin da sehr dankbar dass ich das machen darf.

00:14:52: aber es sind wirklich die Begegnungen vor Ort, die Energiespenden um dann später Menschen die was man auf gar nicht kennt nach Geld zu fragen, noch Spenden zu fragen.

00:15:03: Weil man weiß wirklich für was und wir haben das in der Hand wie das Geld dann fort eingesetzt wird.

00:15:08: Und wenn ich dann bei einer anderen Reise vielleicht später, ein Jahr später hinkomme wieder und sehe wie einzelne Familien oder einzelne Kinder massiv profitiert haben von oft nur zwanzig, dreißig, vierzig Euro, dann motiviert es zum weitermachen

00:15:26: Genau.

00:15:26: Und man kann es ja unter diesem Blick wirklich sehen, nämlich weil viele Menschen haben ja ihre eigenen Routinen und die haben ja nicht die Zeit, wohin zu fahren oder wo sie gerne helfen wollen.

00:15:36: Dann ist eben dieses Geld dann die persönliche und wichtige Komponente, die hier als Baselteil noch fehlt... Absolut!

00:15:46: ...dann hat man selbst auch mitgeholfen.

00:15:47: Ist eine wunderschöne Sache.

00:15:48: Genau

00:15:49: das geht nur gemeinsam.

00:15:50: Wir

00:15:50: glauben an Magie.

00:15:52: Do you believe in magic?

00:15:53: Der nächste Song für dich, The Loving Spoonfall.

00:15:56: Mach mal jetzt.

00:16:24: Let's go!

00:16:40: Is that cool?

00:17:17: Das ist ein richtiges Mora-Mora-Lied.

00:18:00: Genau.

00:18:01: Man darf nie aufhören

00:18:03: an den Magie

00:18:04: zu glauben.

00:18:05: Man

00:18:06: soll nie aufhören zum Glauben an das gute vor allem.

00:18:11: Du hast uns schon neugierig gemacht, es gibt noch ein zweites Schulprojekt dass ihr jetzt da auf Madagasker unterstützen könnt.

00:18:17: wie ist denn das entstanden?

00:18:19: Genau also dieser Spender der was in Bangladesch mit uns hat ihm die Schulenball und das finanziert.

00:18:24: Der hat auch aus einer Reise einen Hotel geschlafen in Mourandaba Die sind an der anderen Seite wo alle Baobab-Bäume sind Also diese berühmte Allee.

00:18:33: Und der hat in einem Hotel geschlafen, das Hotel Köln Österreicher.

00:18:38: Der

00:18:38: Johannes Rauta aus Klärnten, der ist vor vielen Jahren ausgewandert nach Madagaskar, hat dort Familie und betreibt dort sein kleines Hotel.

00:18:47: Und er unterstützt schon mehrere Schulprojekte.

00:18:52: Unser Spendogmann trefft es doch, denn Johannes, der isch schon engagiert, sei Frau Isfordort, der hilft schon, setzt sich zuhause.

00:19:00: Das hab ich dann in meiner zweiten Woche gemacht und habe auch durch seine Projekte schon kennenlernen dürfen.

00:19:05: Und es war sehr berührend zu sehen, wie wenig Geld man dort eigentlich im Bildungsbereich schon einen großen Hebel hat!

00:19:13: Das

00:19:14: muss eine schöne Begegnung gewesen sein.

00:19:16: Ja,

00:19:17: absolut!

00:19:18: Weil der ist halt vor Ort in der Community super verankert schon kennt die Locals.

00:19:23: Das ist bei unserer Arbeit immer wichtig einen guten Zugang zu haben und vor allem jemanden an seiner Seite zu haben, der was unser Kultur kennt, die lokale Kultur kennt.

00:19:34: das ist sehr viel wert bevor man Projekte beginnt.

00:19:38: Und ja, wir haben uns Projekte von ihm angeschaut.

00:19:40: Ihr habt viel mit ihm am Abendkretium lange Gespräche gehabt.

00:19:43: Er hat dort den Bildungsbezirksverstand getroffen und geschaut, welche Ideen für neue Projekten haben.

00:19:52: Durch diese Berührungen durch die Leute und unseren Austausch mit Johannes haben wir dann eigentlich beschlossen, dass man in Malagass keine Zweigstelle gründen kann!

00:20:01: Gemeinsam mit Johannes.

00:20:03: Johannes und seine Frau werden Sankroth dabei, Sonne Madagaskar zu gründen.

00:20:07: Das wird dann unsere Schwesterorganisation sein, damit wir dort Strukturen haben um effektiv helfen zu können.

00:20:15: Da

00:20:15: tut sich was!

00:20:20: Der hatte ja bis jetzt schon ... dieses soziale Engagement gelebt, aber hat eigentlich nur regionale Möglichkeiten gehabt.

00:20:27: Mit euch hat er jetzt einen internationalen Partner.

00:20:29: das heißt wir können die Projekte auch über Europa hinaus tragen und mit uns als Radiosender können wir das zusätzlich noch unterstützen.

00:20:39: Ja wie kann man helfen am besten?

00:20:42: Wie kann man helfen?

00:20:43: Man kann erst einmal mit uns Kontakt aufnehmen, sondern international.

00:20:47: Mein Kontakt ist auf der Homepage.

00:20:49: Man kann natürlich durch Spenden für unsere Bildungsprojekte helfen.

00:20:54: Für uns im Bildungsbereich sind aber Dauerspender also Patenschaften das Wichtigste weil eine Schule ist schnell gebaut und da muss sie langfristig laufen.

00:21:03: Da haben wir laufende Kosten und wir von Sonja-Mädchen über dreißig Schulen.

00:21:07: Und bald haben wir dreiunddreißig Schulen, die haben lauffende Kosten.

00:21:12: Zum Glück Menschen wie du und ich, die was im Mord zwanzig, dreißiger Euro spenden können damit wir die Projekte am Leben halten können und ausbauen können.

00:21:21: Oft sind mit zwanziger Euro im Morgens schon zwei Schulplätze finanziert.

00:21:25: das muss man sich vorstellen.

00:21:27: Einmal Essen gehen in Österreich, finanziert dort zwei Schulplätze und verändert ein Leben nachhaltig.

00:21:33: Und auf solche Menschen suche?

00:21:36: Genau.

00:21:36: Vor allem das Schöne ist bei euch weiß man wer dahinter ist.

00:21:41: Wir werden beim letzten Einstieg noch sehen... Man kann sogar mitreisen zu den Projekten.

00:21:46: Ganz wichtig!

00:21:47: Das werden wir dann auch noch bringen.

00:21:48: Und man kann sich wirklich darauf verlassen dass dieses Geld und das wirklich jeder Euro an der richtigen Stelle landet.

00:21:56: Das ist so schön.

00:21:57: Genau, wir machen das jetzt bald seit fünfundzwanzig Jahren.

00:22:00: Wir haben einfach gelernt den Spenden eurer so effektive Möglichkeit zu nutzen.

00:22:04: und ja wir stehen hundert Prozent hinter unsere Projekte und sind stolz auf unser Spender in der Community weil alleine geht gar nix.

00:22:14: Und nicht nur Geld spenden.

00:22:15: es passiert auch manchmal ein kleines Wunder wie zum Beispiel Mit einer Begegnung von einem jungen Buben.

00:22:22: Ich glaube das werden wir nach dem Lied bringen.

00:22:25: Das ist eine so rührende Geschichte, die werden wir jetzt auch bringen.

00:22:30: Der Schinns mit Newslang... ich kannte das Lied nicht vorher aber es ist ein cooler Sache!

00:22:35: Ich hoffe

00:22:35: es macht euch Stimmung!

00:22:36: Ich

00:23:29: liebe diesen

00:26:22: Song!

00:26:24: Das gibt's nur auf Radio Sol,

00:26:26: deine eigene Radioshow.

00:26:29: Wir präsentieren dich jetzt Sendeterminbruchen!

00:26:32: Office at radiosol.at.

00:26:39: Die Greatest Show hat gehört Sonne International eine wunderbare Hilfsorganisation aus Österreich und Sonne hilft den Madagasker.

00:26:47: das haben wir heute erfahren.

00:26:49: vor Ort.

00:26:49: direkt vor Ort war Armin Mösinger.

00:26:51: er betreut auch dieses Projekt persönlich die Partner, Schule oder die Organisation getroffen hast.

00:27:00: Die haben wir euch dann zu Hausbesuchen eingeladen?

00:27:02: Wie schaut das

00:27:03: aus?".

00:27:04: Genau also wie vorhin schon erwähnt, wir haben mehrere Lokaleorganisationen getroffen im Bildungsbereich und wir haben bei einer Organisation gefragt, wir würden gerne die Lebensumstände eurer Schülerinnen näher sehen.

00:27:17: Die waren ganz spannend angepasst!

00:27:19: Wir rufen bei zwei drei Familien an ob man kommen dürfen, also durch private Sphäre was wir respektieren.

00:27:24: da war man beim Mehrendefamilien Und bei einer Familie ist dann die Mutter sonst gekommen mit einem ihrer Söhne, es war auch eine alleinerziehende Frau und hat dann quasi ihren Sohn und gesagt, mein Sohn hat einen Nagel im Oberschenkel als im Knochen.

00:27:38: Der muss raus.

00:27:39: und dann sagen wir, wie kommt das zustande?

00:27:42: Dann sagt sie ja, der hat einen Unfall gehabt, den Oberschänkel gebrochen, hat dann ein Nagel reinbekommen.

00:27:48: Das hat auch die lokale Baden-Augustion finanziert weil gesungenes System Ein Basissystem gibt es dort nicht.

00:27:55: Ich hab dort niemanden.

00:27:58: Dann war's aber so, dass dieser Nagel raus muss und durch dieses Kind, diese achtjährige Junge Entwicklungen, Störungen ... Aber das fehlt natürlich am Geld, diese Operation zu finanzieren.

00:28:09: Und es hat uns sehr berührt, dass wir Tage später, wie man in einem Restaurant waren, einen Hollen erkennen gelernt haben.

00:28:16: Den Charlie haben wir die Geschichte einfach erzählt!

00:28:20: Der Charlie war in Asia berührt von dieser Geschichte und sagt, das kann es nicht sein.

00:28:23: Der Wetter behindert der Boar wenn er den Nagel nicht rauskommt.

00:28:27: Und dann haben wir gesagt ja, wir würden gerne diese Operation ermöglichen und er hat gesagt passt gibt's mal Bescheid was das kostet?

00:28:34: Ich spende euch das und freimöber bühlt.

00:28:36: Ist das schön!

00:28:37: Das war wirklich so schön.

00:28:38: diese eine Begegnung für zu einer anderen.

00:28:41: Wir haben natürlich den jungen Fahreuntersuchung geschickt Mit unserem neuen Partner, die ihm gesagt hat es kostet zu ca.

00:28:48: €.

00:28:49: Und ein paar Wochen später nachdem der Cialik spendet, habe ich auch geschaut... ist diese Operation gewesen?

00:28:56: und jetzt kann dieser Junge wieder laufen ohne einen Nagel in seinen Oberschenkel.

00:29:01: Das sind auch die kleinen Anekdoten, die mich selbst immer wieder berühren nach fünfzehn Jahren,

00:29:07: wo ich

00:29:07: das mache und es treibt an, gleich zu

00:29:10: treffen

00:29:10: wie wir so engagiert sind.

00:29:11: Was mich noch berührt hat, ist wie du gesagt hast, vierhundert Euro.

00:29:14: Das ist ja auch crazy!

00:29:16: Ich meine dort sind vierhundert Euro wahrscheinlich wie bei uns viertausend, weiß ich nicht?

00:29:23: Absolut.

00:29:24: Was man schon machen kann mit vierhundert Euro.

00:29:26: Wow!

00:29:26: Und das ist mir aber wichtig, ob wir diese Beträge auch zu nennen.

00:29:30: Weil Leute sagen ja was bringt mal meine Patenschaft bei euch?

00:29:33: Mit zwanzig dreißig Euro oder Spende mit fuchtsig Euro?

00:29:36: Bei uns bedeutet es oft wirklich, oft ist überlebenfangkind ein paar hundt Euro.

00:29:41: Es geht ja eine andere OBS die man möglich muss wirklich ums Überleben geht.

00:29:46: und deswegen jeder spenden Euron bei uns zählt.

00:29:48: weil so wie ihr oft sagt jetzt Schicksal zählt.

00:29:51: das nehmen wir ernst.

00:29:53: Und so einig Doten wie die mit diesen achtjährigen Jungen in Malagaskar treiben uns weiterhin an, noch Menschen zu suchen.

00:30:00: Die was mit uns gemeinsam dient als eine Idee weiter hinleben und wo man nicht einfach ja die Augen zu machen wollen von dem was in andere Länder auch abgeht.

00:30:11: weil Malagaska so wie wir jetzt hier in Österreich die Trockenheit ist katastrophal in Österreich Immer der Gasker, der Klimawandel hat vor vielen Jahren schon die Landwirtschaft massiv begonnen.

00:30:23: Es gibt jedes Jahr mindestens zwei Hungerskrisen dort, weil halt einfach die Landwirtschaft massiver betroffen ist.

00:30:32: Wir haben das selbst gesehen in vertrockenen Feldern.

00:30:34: Die Leute leben dort primär von der Landwirtschaft und wenn denen eine Ernte ausfällt ... Die haben keiner spart.

00:30:41: Das haben wir auf Quarka gehört.

00:30:42: Deswegen sind sie dann auch von externem ... Lebensmittellieferungen abhängig.

00:30:48: Das macht zum Glück dann auf die UNO, aber wir von Sonne konzentrieren es dort sehr stark auf Bildung und in dem Fall auch auf Gesundheitsversorgung weil wir haben jetzt einen Notfall vorinstalliert das machen wir in jedem Land, da weiß man am Partner ein flexibles Geld damit bei Gesundheitskrisen wie bei den Bub-Schnellhandelnkindern, damit wir gar nicht lange warten müssen mit unserer Hilfe und die Leitschnöre reagieren können.

00:31:15: Da sieht man wieder, wie wichtig dieses Know-how ist, dass ihr habt über twenty-fünf Jahre aufgebaut was wirklich effizient ist.

00:31:23: Patenschaften und Spenden das ist ganz wichtig, also sonnebindestrich international.org ist die Webseite da kann man das machen.

00:31:32: aber was ich noch sehr spannend finde jetzt am Ende der Sendung möchte ich es erwähnen nämlich nicht nur mit patenschaften spenden kann man hier mitmachen, sondern man kann auch erleben.

00:31:42: Genau.

00:31:42: Nämlich

00:31:43: ein Erlebnisreise machen eigentlich...

00:31:45: Man kann erleben und dann darüber berichten!

00:31:48: Ja genau wenn wir es selber erlebt haben, dann berichtet man ja ganz anders.

00:31:51: Ich sage

00:31:52: gerne das ist unser Ort der gelebten Transparenz dass wir den Menschen anbieten mit uns einmal im Jahr mitzukommen auf so eine Projektreise damit man dann wirklich vor Ort selbst sieht Kommen die Spenden Eurer Ahnen, wie ist die Kultur?

00:32:07: Und ich organisiere einmal im Jahr eine Gruppenreise nach Indien.

00:32:10: Weil ihr mir dort halt einfach am besten auskennt.

00:32:13: Das ist zwar ein anderes Projekt aber

00:32:15: auch ein Bildungsprojekt.

00:32:16: Genau

00:32:17: gibt es schon seit zwölf, aber da kenne ich mich so gut aus dass sie wirklich an einer Gruppe der die Kultur sehr nahe bringen kann.

00:32:25: das werden wir vielleicht in Malagasken zehn Jahre machen.

00:32:28: genau

00:32:28: jetzt ist nur indien zwölft.

00:32:30: november geht's los.

00:32:32: Ich habe jetzt schon ein paar Anmeldungen, zwei oder drei Plätze wären noch frei.

00:32:35: Bezahlen tut natürlich das nicht die Sonne, sondern jeder selbst.

00:32:38: Aber du als Reiseführer bist

00:32:40: dann

00:32:41: gerade... Genau!

00:32:43: Du schlüpft da eine Woche in die Rolle des Reisefuhrers und derfreit die Gruppe durch die Kultur begleiten.

00:32:50: wir sind ja Privats bei Leuten zum Essen eingeladen und wir sind Teil von kulturellen Festivals-Rituale am Floß, wo keine Touristinnen und Touristen sind.

00:33:00: Und das ist mir sehr wichtig all die Kulturen zusammenzubringen weil um das so jetzt einfach gehen wir müssen weltweit global wieder mehr zusammenrücken und die Reisen mit mir glaube ich sind ein Minibeitrag und bis jetzt sind da insgesamt schon Fuchskleid dabei gewesen.

00:33:16: alle sind gesund zurückgekommen und sind jetzt auch motiviert soziale Sachen zu machen.

00:33:21: Ich schlage euch herzlich ein mitzukommen!

00:33:23: Also

00:33:24: Reisegruppen nach hinten steht, es gibt auch Restplätze und weil du vor einer Datum genannt hast also falls wir die Sendung einmal wiederholt ausstrahlen das Datum stimmt nicht genau kein Problem nämlich es gibt jedes Jahr Reisen und es gibt immer neue Termine und alles findet dann auf der Webseite www.sonne-internatzenau.

00:33:45: Und sonst eine E-Mail ist auf der Homepage bei uns.

00:33:48: einfach mich ganz locker anschreiben, bin ich mir vielleicht da.

00:33:52: Ganz locker einschreiben!

00:33:53: Ich danke dir für dieses lockere Gespräch, für diese wunderschöne Zeit, diese Qualitätszeit mit dir.

00:33:58: Es war wunderbar wieder und ich freue mich total dass wir euer Wirken auch über Radiosol in die Welt tragen dürfen.

00:34:04: das ist auch uns sehr wichtig.

00:34:06: Vielen, vielen Dank.

00:34:07: Schön, dass wir Dose haben dürfen und uns allen alles

00:34:10: gut können.

00:34:10: Du darfst dir noch ein Lied wünschen, Rest mit Human?

00:34:12: Genau!

00:34:13: Es geht um Menschlichkeit, es geht um Nächstenliebe.

00:34:16: und leben wir durch diese Menschlichkeit voll aus oder das ist unser Leben.

00:34:40: So

00:34:48: machen wir's.

00:35:56: Danke.

00:36:11: Danke, tschau.

00:38:33: Das ist Radio Soul.

00:38:36: Wenn Sie mehr über uns

00:38:37: wissen wollen besuchen

00:38:38: sie uns doch im Internet.

00:38:39: Radio Radio Soul, the all-in one solution for entertainment.

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