20 Jahre Hilfe in Äthiopien: Hoffnung in der heißesten Region der Erde | Erfried Malle
Shownotes
Erfried Malle von SONNE International berichtet aus über 20 Jahren Entwicklungs- und Gesundheitsarbeit in Äthiopien. Gemeinsam sprechen wir über Dürre, Inflation, Krieg, chronische Unterernährung und die großen Herausforderungen vieler Familien.
Doch diese Sendung erzählt vor allem von Lösungen: von Gärten, die Ernährung sichern, von Gesundheitsprojekten, die Leben verändern, und von Menschen, die trotz schwierigster Bedingungen Hoffnung und Zukunft gestalten.
Eine bewegende Reise nach Äthiopien – mit Einblicken, die berühren, nachdenklich machen und Mut geben.
💛 Eine Sendung über Menschlichkeit, Verantwortung und Hilfe, die wirklich ankommt.
Weiterführender Links: https://www.sonne-international.org
Sendungsdatum: 2026-06-16
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich darf Erfried Malle im Sendestudio begrüßen und sage einmal Hallo.
00:00:05: Schön, dass du da bist!
00:00:05: Servus!
00:00:06: Danke für die Einladung.
00:00:08: Wir haben schon vorher ein bisschen gerade gehabt Und jetzt wird es Zeit, dass wir über ein wunderbares Thema sprechen.
00:00:16: Radio Sol und Sonne International haben schon seit einigen Jahren eine nette Kooperation und wir berichten sehr gerne über dein Wirken der Vereinen, so eine Internationale ist eine Hilfsorganisation und zwar eine ganz besondere.
00:00:32: Erstens mal Made in Austria von dir gegründet?
00:00:35: Du bist Co-Gründer sozusagen.
00:00:37: Ja genau
00:00:37: ja, vor fünf oder zwanzig Jahren schon.
00:00:39: Und eines eurer ersten Projekte war... die Hilfsleistung in Äthiopien.
00:00:46: Und heute wollen wir genau dieses Land nochmal anschauen, wie schaut es da gerade aus?
00:00:50: Ja,
00:00:50: wir sind schon seit zwanzig Jahren dort und da hat sich in diesen Jahren extrem viel verändert.
00:00:56: Da gibt's einiges zu erzählen!
00:00:58: Ja, heute ... Die Sendung heißt Reise in die heißeste Region der Erde das ist eben Äthihopien und da gibts auch verschiedene Landstriche und ich glaube jetzt gerade genau dort wo eben viel... ja Leid und Not ist, oder?
00:01:12: Ja
00:01:12: man muss sagen, Etiopin ist nicht unbedingt das heißeste Land der Erde sondern überhaupt nicht.
00:01:17: Aber die Region dort wo wir aktiv sind, dass ist die Auffa-Region.
00:01:20: Das ist direkt eine Region die unter Meeresspiegel liegt an der Grenze zu Eretrea und da ist es extrem heiß.
00:01:27: Da hat's im Sommer fünf von fünfzig, sechzig Grad teilweise und das ist eine ganz spannende Gegend.
00:01:33: und trotz den Leben dort Menschen.
00:01:36: Und die haben eine extrem schwierige Lebenssituation dort.
00:01:41: Die Menschen da sind ursprünglich Nomaden?
00:01:43: Das sind alles Nomaden, ja... ...die mit ihren Herden, das sind meistens so Ziegenherden oder auch... Kuhherden durch die Gegend ziehen, aber aufgrund der Klimaveränderung hat sich da so viel getan dass die Regenfälle ausbleiben teilweise in gewissen Gebieten regnet es überhaupt nicht mehr.
00:02:01: dann kommt wieder zu Überschwemmungen.
00:02:03: Also die Ziegenherden sind dezentiert und die Menschen haben ganz schwer das über den Runden kommen.
00:02:12: Es ist ja so, dass gerade, weil du sagst Klima das ist ja ein kontroversielles Thema immer wieder bei den Leuten.
00:02:18: Aber wenn du jetzt zwanzig Jahre zurückblickst und heute es ist heißer geworden dort?
00:02:24: Ja!
00:02:24: Es ist so früher wie ich vor zwanziger Jahren das erste Mal dort war da habe mir gedacht eine unglaublich arme Gegend heiße Gegend unglaublich schwierig zu überleben.
00:02:36: mittlerweile hat sich die Lebenssituation der Menschen um einiges verschlechtert.
00:02:41: Ja, es gibt dort vor Ort immer wieder Kriege, die aufflammen.
00:02:45: Es gibt dort große heuschrecken blagen, biblische Blagen praktisch, die immer wieder aufkommen.
00:02:54: und ja, die Armen der Ärmsten oder die ärmsten der Armen haben heute um einiges schwieriger zu überleben als es noch vor zwanzig Jahren mit der Faltwürcen ist.
00:03:07: Natürlich ist die Hitze ein Problem, aber das soziale Gefälle ist noch viel schlimmer geworden.
00:03:13: Also zwischen Arm und Reich sozusagen.
00:03:15: Ja
00:03:15: man kann es sich gar nicht vorstellen.
00:03:16: Adis Abeba zum Beispiel war früher einer der ärmsten Hauptstädte in der Welt, ist mittlerweile eine der reichsten in Afrika.
00:03:24: Die hat so eine Entwicklung hingelegt.
00:03:26: Es schaut in gewissen... Gegenden in Addis Abelba, so aus wie in Dubai.
00:03:31: Ein Wolkenkratzer jagt den nächsten.
00:03:33: Man sieht überall Elektro-Ladestationen, Elektroautos die durch die Gegend fahren.
00:03:38: man sieht ganz moderne Hype, ganz heipe lokale, man sieht reiche Menschen überallte in ganz Afrika werden... In Addis abelba werden ganz viele Geschäfte gemacht, die reichen Afrikaner dann dort umsetzen und vor allem sind es die Saudis und die Menschen aus Dubai, die dort investieren.
00:04:02: Also es ist unermens viel Geld vorhanden aber dieses Geld ist konzentriert auf gewisse Städte und auf gewissen Regionen Dort wo Wirtschaft stattfindet.
00:04:14: Okay, also ich glaube wir werden uns das ein bisschen genauer anschauen und vor allem auch in welcher Art und Weise ihr dort helfen könnt und helft.
00:04:23: Wir haben jetzt vier Songs auch ausgesucht gemeinsam.
00:04:27: Das ist so genial!
00:04:28: Wir haben den gleichen Musikgeschmack.
00:04:30: Wir sind ungefähr der gleiche Jahrgang.
00:04:32: Also wir sind mit dieser Musik aufgewachsen.
00:04:35: Electric Light Orchestra ist nach wie vor auch noch vielen, vielen Jahren.
00:04:39: Noch vierzig-fünfzig Jahre immer cool!
00:04:41: Ja ich liebe sie auch.
00:04:42: Also dann singen wir jetzt gemeinsam I'm Alive mit der Neckligade gestern.
00:08:17: Heute im Sendestudio von Radiushol international Erfried Mahle erster Gründer von Sonne International und wir berichten über Äthiopien.
00:08:25: Du warst vor kurzem wieder mal dort und kannst auch ein bisschen einen Lagebericht uns übermitteln.
00:08:34: Die Gelder für Entwicklungshilfe werden immer mehr gestrichen und deswegen braucht es auch Initiative.
00:08:41: Ja, es ist ein weltweiter Trend wie wir wissen dass da diese internationalen Kooperationen zusammenarbeiten aufgebrochen werden und immer weniger Geld für humanitäre Projekte zur Verfügung steht.
00:08:54: Und das ist wirklich ein Fakt, mit dem wir als kleine NGO, wie es in einer kleinen österreichischen NGO die weltweit tätig ist, mit der wir sehr stark konfrontiert sind und daher auch unsere Community, unsere Spender-Community aufbauen müssen und einfach Gefolgsleute finden müssen, die uns weiterhelfen weil die Fördergelder, öffentlichem Fördergeld, ja die werden immer weniger.
00:09:20: Es hat sich sehr stark verändert in den letzten paar Jahren.
00:09:24: Das sieht man in vielen Bereichen, auch bei uns in Österreich... Gibt es zum Beispiel eine Deuerung, eine Inflation?
00:09:30: Aber in Äthiopien ist das noch viel stärker.
00:09:33: Ja, das ist unglaublich!
00:09:35: Wir müssen mit zwanzig, dreißig Prozent oder zehn Prozent zurechtkommen oder jetzt derzeit mit dreieinhalb Prozent aber die in Ähthiopien.
00:09:44: Da kann schon einmal sein dass der Kilo Zwiebel plötzlich hundert Prozent mehr teurer ist vorübergehend.
00:09:49: und die schlimmste Inflition ist beim Benzin.
00:09:52: ein Liter Benzin kostet derzeit fünf Euro Und man muss sich das vorstellen.
00:09:57: Man zahlt für einen Liter fünf Euro, aber das Lohn geht... Das Lohnniveau ist ein Vielfaches unter dem von Österreich.
00:10:06: Das heißt, wenn einer auf fünfhundert Euro verdient im Monat dann ist das für etiopische Verhältnisse relativ viel und wenn er noch einen Auto hat muss er mit seinem Auto auch noch fahren können.
00:10:15: also das ist fast ein Ding.
00:10:16: noch Möglichkeit.
00:10:17: Es wird halt extrem viel Geld gemacht jetzt durch diese Benzinknappheit durch die weltweite durch den Iran.
00:10:25: Sehr dankbar, dass wir auch ein bisschen über dieses Thema reden.
00:10:29: Betrifft das jetzt diese Inflation alle oder nur die Armen?
00:10:33: Eigentlich alle nicht!
00:10:34: Es betrifft alle aber die Armen umso mehr weil wenn jemand einen Einkommen von dreißigvierzig Euro im Monat hat und plötzlich durch die Inflations zwei Euro im monat oder fünf Euro in Monat mehr zahlen muss dann stellt es ein großes Problem für unsere Familie da.
00:10:52: Und wir haben ja schon vorhin gesagt, es gibt diese starke Gefälle.
00:10:55: Auf der einen Seite eben totaler Reichtum und auch die Sabebar ein Raketenstaat sozusagen legt die hin zu einer der modernsten Städte.
00:11:06: Ultra-Reichtum trifft dort auf den Ultraarmut.
00:11:10: Genau rund um die Stadt herum, in Islam schon!
00:11:13: Also so extrem?
00:11:14: Ja, also die Slamms werden sukzessive mit Bulldozer blatt gemacht und dann werden Hochhäuser hochgezogen.
00:11:21: Und die Grundstückspreise sind so enorm das kann man sich gar nicht vorstellen.
00:11:25: Es wird halt extrem viel Geld gemacht.
00:11:27: Die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer und verlieren alles.
00:11:31: Du hast auch dieses Korridorprojekt vorhin besprochen, sagen wir mal kurz was das ist.
00:11:36: Ja man kann es sich gar nicht vorstellen.
00:11:38: Es gibt viele Regionen in Äthiopien und es ist vorgesehen in jeder großen Stadt ein Korrider-Projekt umzusetzen.
00:11:46: Das Korrida Projekt schaut folgendermaßen aus da wird eine große Straße messen sie die Hauptstraße die durch das Zentrum geht oder die zentrale Straße groß ausgebaut.
00:11:59: Das heißt, in der Mitte ist meistens ein Palmenallee.
00:12:03: Links und rechts zwei Spuren schön als Falschstraße.
00:12:07: Dann kommt ein Fußgängerweg und dann vielleicht noch einen Fahrradweg.
00:12:11: Das
00:12:12: ist ja gut und toll!
00:12:13: Ja aber in einer Region die ärmste der Welt ist, in deren Menschen fünfzig Euro vielleicht nur im Monat verdienen oder die Familien, die kein Einkommen haben müssen jetzt diesen Korridor Projekt weichen.
00:12:26: Alle Häuser, die in der Nähe des Korridor-Projekts aufgebaut waren werden weggerissen nur damit dieser Korridort größer verbreitert werden kann und dass die guten schönen teuren Hotels dorthin gebaut werden können.
00:12:40: Und das ist für Addis Aveva, macht es vielleicht Sinn bzw.
00:12:44: ist es noch erklärbar, dass Addis Aviva ein neues Duo werden möchte aber in einer kleinen Landeshauptstadt, die nur von Armut durchzogen ist, ist das absoluter Irrsinn.
00:13:01: Oder
00:13:01: werden die Leute dann nicht schädigt dafür?
00:13:03: Nein, sie werden nicht schädigt.
00:13:04: Im Gegenteil wenn Sie ihre Häuser nicht verlassen kommen sie sogar noch ins Gefängnis.
00:13:09: Ist Ethereum eine Diktatur?
00:13:13: Nein offiziell eine Demokratie
00:13:18: aber
00:13:19: mit sehr harten Maßnahmen gegen die Bevölkerung wenn sie dagegen sind.
00:13:25: Das ist ein sehr schwieriger Verhältnis.
00:13:30: Du hast gesagt, Saudi-Arabien ist der Geldgeber meistens?
00:13:33: Ja die haben natürlich sehr gute Beziehungen zu Saudi Arabien und das sind ja...
00:13:37: Die haben auch Interesse dort
00:13:40: zu investieren weil Ethiopin ganz Philipponsche hat.
00:13:45: Gerade wieder ist goldgefunden worden.
00:13:47: Es gibt ganz viel Regen in Äthiopien, es gibt Wasser dort, es gibts Bodenschätze, alles gibt es dort und das muss natürlich alles gefördert werden.
00:13:58: die Chinesen haben sehr viele Infrastruktur aufgebaut und dadurch auch der Zugang zu diesen ganzen Abbaustätten sehr gut mittlerweile organisiert.
00:14:08: und ja es wird extrem viel investiert und Geld gemacht
00:14:13: und spannen das dann der eigene Staat sich um seine Bürger nicht kümmert, dass es dann braucht eine Sonne international die dann hilft.
00:14:22: den Arme zu helfen.
00:14:23: Naja, wir sind eine von vielen Organisationen aber dumm halt das was in unseren Möglichkeiten liegt und das ist einerseits relativ wenig andererseits ganz bedeutet es ganz enorm viel für die Leute die vor Ort wirklich den Problemen ausgesetzt sind die wirklich fast nichts zu essen haben die wirklich keine Gesundheitsversorgung haben.
00:14:45: Wir können nicht die ganze Welt treten, aber wir versuchen in den Bezirken wo wir aktiv sind wirkliche Hilfe zu leisten.
00:14:52: Und wenn ihr das eben schon seit zwanziger Jahren macht habt ihr auch schon eine Beziehung aufgebaut dort und seid natürlich willig dort weiterhin zu helfen.
00:15:00: Ihr habt auch eine Partnerschaft mit Lokalen.
00:15:04: Wir haben eine super tolle Partnerschaft mit der AV Pastoralist Development Association.
00:15:10: Das ist eine große Organisation, aber es gibt fast keine andere internationale Organisation die so lange mit dieser Organisation zusammenarbeitet.
00:15:18: und Hilfe ist wichtig wenn sie auch langfristig dort stattfindet wo sie notwendig ist.
00:15:25: Und Hilfe muss dann passieren wenn die Zeit dafür ist.
00:15:29: Und wer radiert es jetzt?
00:15:31: Die war vor zwanzig Jahren, wird's auch wahrscheinlich noch Hilfe benötigen aber wir hoffen dass sich doch etwas politisch ändert weltweit.
00:15:39: Das unterstreich
00:15:40: ich als musikalischer mit dieser Fanfare.
00:15:45: Wie wir alle kennen.
00:15:46: Kennen Sie ja!
00:15:48: Ja, wie kennen sie.
00:15:48: Ich kann mal erinnern das Teenager gabs das in Utreid aus Hit-Panorama und das waren die Signetchen, das genießen wir... Da
00:15:56: haben wir abgedanzt.
00:16:01: Wir kommen Sie mit End of the
00:16:31: Stone, Earth in a Fire.
00:17:39: So
00:19:27: eine Internationale Hift in Äthiopien in der Auffahrregion, warum spezelt dort?
00:19:52: Ja diese Auffahregion ist so weit abgelegen und so schwierig zu erreichen dass es nicht viele Hilfsorganisationen gibt die dort Fuß fassen können.
00:20:02: Wir haben allerdings vor zwanzig Jahren eine Australerin, die dort hingeheiratet hat und die Partnerorganisation aufgebaut hat.
00:20:11: Die habe ich getroffen und die hat mir das alles gezeigt und wie man hinkommt.
00:20:15: Und sie hat sich sehr um mich gekümmert und wir haben eine super tolle Partnerschaft aufgebaut.
00:20:21: Es funktioniert einfach alles!
00:20:24: Wir brauchen, wenn wir einen Reboard brauchen dann kriegen wir den innerhalb kürzester Zeit.
00:20:28: Wenn wir eine perfekte Abrechnung brauchen, dann kriegen die.
00:20:31: und ja und wir haben gleiche Visionen.
00:20:33: Wir wollen wirklich was weiterbringen.
00:20:36: Erzähl uns über die aktuellen Projekte.
00:20:38: oder eigentlich sind die schon wahrscheinlich langjährig.
00:20:40: mit der Gesundheitsprojekt?
00:20:42: Ja
00:20:42: es ist schon seit zwei tausend fünf.
00:20:45: eigentlich kümmern wir uns um Frauen, schwangere Frauen die irgendwo am Land leben muss.
00:20:51: Muss ich vorstellen es gibt eine einzige Straße die durch die Auffahrregion so groß ist wie Österreich durchzieht und in einem Bezirk davon das so groß wie der Steier mag ist der Sonne-Projektbezirk.
00:21:05: Und da gibt es eine Straße und links und rechts davon, weil durch den Steuermarkt gibt sie auch nicht nur eine Autobahn, sondern Siedlungen die ohne Straße erreichbar sind.
00:21:14: Das heißt ganz viele Siedlungen und Nomaden sind nur per Kamel zu erreichen.
00:21:24: Diese Frauen werden genau dort schwanger und haben eine Risikoschwangerschaft kommen kaum in ein Krankenhaus.
00:21:32: Es gibt in der ganzen Afarige, in den ganzen Bezirk Elidars, der so groß ist wie die Stürmer, nur vier Ambulanzwegen.
00:21:41: Kann man sich vorstellen?
00:21:43: Die fahren nur entlang der Hauptstraße und alleine damit wir die Krankheit und die Risikoschwangerschaften bis zur Straße bringen dauert es oft vier Tage.
00:21:53: Und wir haben jetzt ein mobiles Gesundheitssystem dort etabliert mit mit traditional Börsetendens, das sind ausgebildete Hebammen die den Kontakt zu den einheimischen Bevölkerung haben und die den Kontakt zu den Schwangeren haben.
00:22:09: Und wenn eine Risikoschwangerschaft zu erwarten ist dann wird unser Gesundheitsbeauftragter informiert der wiederum geht dorthin und versucht die ganze Rettungskette Bei uns ist es eine Rettungskette, in Gang zu setzen bzw.
00:22:25: die Beobachtung dieser Frau im Gang zu setzten und wenn's wirklich notwendig ist dass sie ins nächste Krankenhaus das hundert Kilometer entfernt ist zu bringen dann organisiert er aus und man kann sich vorstellen wie schwierig und wie da ja auch so ein Projekt ist weil jeder Kilometer muss gezahlt werden und das bei Spritpreisen nicht fünf Euro
00:22:45: ausmordet
00:22:45: hat.
00:22:45: also das ist ganz schwierig.
00:22:47: deshalb wären solche großen Projekte mit großen Fördergebaren auch abgewickelt, finanziert von denen zum Beispiel die Ostführendevelopment Agency.
00:22:56: Leider gibt es da, also die österreichische Entwicklungszusammenarbeit.
00:22:59: leider gibt's da große Budgetkürzungen und wir wissen nicht wie wir in Zukunft dieses Projekt auch weiter am Leben erhalten können, aber wir setzen alle Hebel in Gang und wir haben es bis jetzt noch immer geschafft dass es irgendwie weiter geht.
00:23:14: Und ich bin zuversichtet das wir es auch weiterhin schaffen.
00:23:16: Ja
00:23:17: dieses Thema das Förderungen gekürzt werden betrifft ja viele Menschen.
00:23:21: Ich habe die Hoffnung dass wir über ein Art Crowdfunding und das bietet ihr auch die Möglichkeit an dass man bei Spenden einbringt und wenn jeder nur einen kleinen Betrag leistet wenn es viele Menschen sind dann funktioniert das.
00:23:36: Man braucht nur das richtige Projekt und man sagt ja da bin ich dabei.
00:23:41: Diese Menschen sind glaubwürdig, die machen das, dient nützen das Geld, die setzen es Geld fair ein für den Menschen für das Soziale und darum auch heute die Einladung der Aufruf an Sonne International eine Spende geben.
00:23:56: Mehr Möglichkeiten, Badenschaften usw.
00:23:58: Da werden wir vielleicht am Ende sehen und auch noch genau darüber reden?
00:24:01: Ja natürlich leben diese Projekte von solchen Privatinitiativen und Privatspenden und Förderungen machen vieles möglich.
00:24:10: aber diese Förderung dauern meistens drei Jahre und wie geht es dann weiter?
00:24:14: Wir haben viele Schulen aufgebaut und wie wird es danach weiter mit der Fördering?
00:24:18: Wir haben Gott sei Dank viele Spender an unserer ... Viele, wir sind eine kleine Organisation.
00:24:23: Aber trotzdem viele im Verhältnis zu anderen.
00:24:25: Aber viele Spende an unserer Seite, die schon seit zwanzig Jahren bei uns sind.
00:24:29: Weil sie sagen, ihr gefällt die Arbeit, die er macht.
00:24:31: Die macht wirklich Sinn und ist langfristig und nachhaltig.
00:24:36: Ja genau.
00:24:37: Erzählen Sie noch über diese Miser eigentlich dass es hier einen chronischen Unternehrung gibt was die Mütter und Kinder auf... Ja,
00:24:48: ich war jetzt gerade vor zwei Wochen dort und ich habe so viele hungrige Kinder gesehen wie noch nie.
00:24:57: Ich bin seit zwanzig Jahren da und ich hab ungefähr zehn Kinder gesehen.
00:25:00: die soll zu einem Oberarm von nur fünf Zentimeter vier Zentimetern Durchmesser haben drei jährige Kinder Und wenn man ein Kind sieht du zweiein Kind angreift.
00:25:11: das ist Ein Gefühl, das unbeschreiblich ist.
00:25:15: Da muss etwas getan werden und die chronische Unterversorgung mit Nagerungsmitteln beginnt auch bei den Müttern.
00:25:23: Die Mütter können nicht ihre Kinder genug stillen weil sie nichts zu essen haben.
00:25:28: Fast alle Familien dort können nur einmal am Tag essen.
00:25:33: Das ist am Abend.
00:25:35: Es sind meistens so ein Brotdampfel mit Wasser.
00:25:39: Und das kann man sich gar nicht vorstellen, wenn wir da in Österreich, wir essen drei und fünf Mal am Tag und gönnen uns am Abend noch den Spritzer.
00:25:49: Und vor Ort ist es so dass die Leute wirklich verhungern.
00:25:52: Das ist ganz ganz schlimm!
00:25:54: Wir haben ein Projekt initiiert.
00:25:56: Ein Landwirtschaftliches Trainingszentrum mit unserer Partnerorganisation haben wir aufgebaut indem Die letzten drei Jahre fast fünfhundert Frauen ausgebildet haben im Anbau von Obst und Gemüse.
00:26:10: Diese Frauen sind dann zurück in ihre Dörfer gegangen, da haben wir mit Zätzlingen, Zartgut und Werkzeug ausgestattet und zu Kooperativen geformt.
00:26:21: Es gibt jetzt in ganz vielen Bezirken in der Auffahrregion Frauenkooperatifen die gemeinsam versuchen etwas für den Ernährungs- Standard zu tun, also anzubauen und sogar ein bisschen einkommener Wirtschaften damit sie dann auch andere soziale Themen in ihrer Community abdecken können.
00:26:41: Das ist ganz ein wichtiges Projekt.
00:26:42: das muss unbedingt weitergehen und wir sind natürlich hier wieder auf der Suche dass wir Fördergeber finden.
00:26:49: leider so ein Trainingszentrum ist sehr kostspielig oder zumindest kostet viel.
00:26:55: weil Ja, weil es ein großes Zentrum ist in dem kontinuierlich dreißig bis fünfzig Frauen ausgebildet werden.
00:27:01: Das wird eine Schule für Erwachsene.
00:27:04: Aber natürlich das gibt Mut und das bringt deine Zukunft.
00:27:10: also wenn man selber lernt wie man Obst und Gemüse anbaut, die Leute waren ja ursprünglich Nomaden oder sind's teilweise noch immer?
00:27:17: Und die haben das nie gelernt.
00:27:18: Und ich habe selbst, das war vor zwei Jahren, das erste Mal gesengt den Output und da bin ich auf einen kleinen Hügel umgestanden, hab runter geschaut in der Ebenen und ich habe ein grünes... Das war ein hundert Meter mal hundert Metern großes Feld mit Zwiebeln, der frisch richtig gestrahlt hat.
00:27:38: Ja genau!
00:27:39: Da habe ich fast zum Lachen begonnen, dann habe ich gedacht ja, unsere Hilfe wirkt wirklich so schön dass wir mit unseren kleinen Projekten die Wüste begrünen können.
00:27:49: Und es gibt viel Kraft und Energie.
00:27:52: Musikalisch geht's weiter, mit Bob Mali für uns Kujubiluft!
00:27:56: Ja genau,
00:27:57: da freu mich
00:29:28: schon.
00:31:40: Rise your sun get you're show.
00:31:43: Das gibts
00:31:43: nur auf Radio
00:31:44: Sol Deine eigene
00:31:45: Radioshow.
00:31:48: Wir präsentieren Dich Jetzt.
00:31:49: Sendertermin buchen.
00:31:51: Office
00:31:51: at radiosol.at.
00:31:57: heutiger credit schon gehört.
00:31:59: erfritt male ist heute bei mir hier für so ein international und wir sprechen über etiopien die affa region.
00:32:06: ihr habt dort einen müttergesundheitsprojekt es werden gärten angepflanzt sozusagen.
00:32:13: es gibt die hilfe ja ein trainingszentrum für landwirtschaft.
00:32:19: Und erzähl uns noch etwas im Detail, da habt ihr ein ganz tolles Package gerade euch überlegt.
00:32:24: Ja genau es ist so viele Familien leben so derart abgelegen dass sie keinen Zugang auch nicht einmal zu unseren Trainingszentrum haben.
00:32:33: aber Es ist so das wir jetzt versuchen wollen dass man den Hunger in der Familie reduzieren können indem wir ihnen den einzelnen Familien die gerade eine Schwangere Zuhause haben einen kleinen Garten Aufbau ermöglichen.
00:32:49: durch ein kleines Backage von Setzlingen und Saatgut.
00:32:53: Und eine Gießkanne können jede Familie dann einen kleinen Garten anbauen, praktisch.
00:33:00: Zumindest ein paar Bananenpflanzen, ein paar Zwiebeln oder Tomatenpflanzen anbauten.
00:33:06: kommen sie ein bisschen besser über die Runden und das wird dann ihren Ernährungszustand gut tun.
00:33:11: Und das wollen wir jetzt gerade machen, und wir sammeln gerade für dieses Projekt auch Geld und so ein Package Kostet pro Familie hundert Euro damit wir diese Sitzlinge dann auch gut verteilen können.
00:33:22: Das sieht man wieder wie wertvoll dann Pflanzen sind.
00:33:26: ich meine dass ist ja bei uns eigentlich schon Nicht mehr wertgeschätzt in dem Sinne.
00:33:31: Also dort ist es überlebensnotwendig?
00:33:32: Dort
00:33:33: ist es Überlebens notwenig, ich habe selbst zuhause drei Hochbete und er freue mich so derart darüber dass sich ein eigenes Gemüse umdrehen kann.
00:33:41: und für die Menschen vor Ort in Äthiopien ist das wirklich ... ja ist jetzt die Basis damit sie besser schaffen.
00:33:50: Okay, dann wünsche ich mir das ganz viele Menschen jetzt so ein Package kaufen.
00:33:55: Ich würde mich sehr freuen und dann können wir auch schon bald darüber berichten
00:34:00: wie dieses
00:34:00: Projekt ist.
00:34:01: Da
00:34:01: fällt mir ein es gibt ein Projekt Wir haben in der Redaktion berichtet hier auf Radio Sol Das heißt Gorilla Gardening Und das ist ein lustiges Projekt dass jemand eingefallen ist nämlich Samen von Blumen zu nehmen.
00:34:15: Man könnte das vielleicht auch für Obstengewüsse machen, weil sie nicht genau aber Blumen sammeln in Gatschkugeln verarbeiten und dann beim Radelfahren rausschmeißen bei Plätzen wo es irgendwie Türe ist oder so.
00:34:26: Und dann entstehen tatsächlich Blumewiesenteppiche.
00:34:30: Ja die Idee finde ich fantastisch bitte!
00:34:32: So was habe ich noch nie gehört aber vielleicht können wir das einmal ausprobieren in unserem Projekt.
00:34:37: Unglaublich tolle Idee ja?
00:34:38: Ich kann mir das vorstellen weil auch in der Auffahrregion gibt's Lehmbereich ganz viel Lehm genau dort, wo der Lehm ist.
00:34:46: Dort fangst du als erstes nach dem Ring zu sprießen an.
00:34:48: Das heißt dort halten sich dann wirklich auch die Samen und so fängt eine Wüste wieder zu blühen an.
00:34:55: Ja, tolles Projekt!
00:34:56: Vielleicht ist sie gerade in Gedanke übergesprungen nach Äthiopis?
00:34:59: Danke
00:34:59: schön
00:35:01: ja!
00:35:01: Aber wo die Türe... also da ist ja die Tür sehr stark und weitet sich aus, das gesagt hat.
00:35:06: aber Dann könnte es sein, dass man diese Bälle noch zusätzlich Wasser mit Wasser versorgen muss.
00:35:13: Wie ist das mit der Wasserversorgung?
00:35:16: Es gibt dort den Aberschriver und er hat einige Seitenaarme.
00:35:20: Und jeder, der dort in der Nähe wohnt, sagen wir mal einen Tagesmarsch davon entfernt ist... Diese Familien können dann relativ gut überleben.
00:35:32: Das heißt, dort wo wir landwirtschaftliche Projekte machen muss natürlich der Wasserzugang vorhanden sein entweder durch einen Tiefbaubrunnen, der teilweise bis zu vierhundert Meter gebaut wird auch von Organisationen oder vom Staat organisiert wird aber immer viel zu wenig ist oder durch Regenwasser-Sammelsysteme.
00:35:52: Oder es werden dazu Teiche, wo das Wasser rein rinnt auch aufgeschüttet.
00:35:58: Also es gibt verschiedene Wasserprojekte aber es ist immer zu wenig.
00:36:01: Das heißt, wo überhaupt kein Regen mehr fehlt und kein Wasserprojekt vorhanden ist, da funktioniert leider auch kein Hausgardening-Projekt.
00:36:11: Da müssen wir vielleicht Wälder aufziehen.
00:36:14: Ja, es gibt ja so Anstrengungen überall aus der
00:36:17: Welt auch.
00:36:19: Es gibt viele tolle Ideen.
00:36:20: Leider wird das Geld sehr stark in falsche Richtungen kanalisiert.
00:36:25: Ja genau!
00:36:26: Also Geld gibt es genug?
00:36:27: Die Frage ist wie wird es eingesetzt?
00:36:30: Am besten
00:36:30: über Sonne international würde ich sagen.
00:36:32: Ja für soziale gute Projekte.
00:36:38: Okay, wir haben eigentlich fast alles gesagt.
00:36:41: Vielleicht noch ein Thema ist noch dieses Aufklärungsprojekt.
00:36:46: Das wollen wir vielleicht noch kurz anschauen?
00:36:48: Ja!
00:36:48: Wir haben schon seit Jahrzehntausendfünf machen wir Aufklärung vor allem im Bereich der Genetalverstümmelung.
00:36:57: Das gibt es auch immer?
00:36:58: Es gibt es noch immer vor Ort, das ist eine uralte Tradition.
00:37:01: und in Regionen wo nichts gemacht wird, wo es keine Aufklärung gibt, da gibt es fast hundert Prozent oder fünfundneinzig Prozent Genetalsverstümmeln von Frauen.
00:37:11: Das hat ganz viele Probleme.
00:37:12: dann was ist nach gesundheitliche Problemen was sie sich zieht?
00:37:17: aber wir klären auf Wir arbeiten eng mit religiösen Führern zusammen Und wir haben es geschafft, in gewissen Regionen und Bezirken die komplett von FGM zu befreien.
00:37:30: Also von einer Rate von achtzig Prozent auf fünf Prozent oder vier Prozent runterzubringen.
00:37:36: aber das ist nur möglich weil's langfristige Projekte sind.
00:37:39: Das heißt dass im Projekt über eine Generation eigentlich braucht solche Änderungen über zwei Generationen im Weg, dass die Denkstrukturen da verändert werden.
00:37:50: Das ist das wo wir bleiben.
00:37:52: Erfried, danke, dass du heute bei uns warst!
00:37:55: Ich glaube so eine Sendung gibt auch Anlass, dass wir selbst mal darüber nachdenken wie gut es uns geht erstens einmal und wie wichtig und welche Verantwortung wir haben, damit wir anderen helfen.
00:38:06: Ja klar wenn man nichts tut dann passiert nix kann vieles positive auch entstehen.
00:38:13: Schön, dass du dein Herz und dein Leben dieser Sache verschrieben hast.
00:38:17: Danke, dass Du mir die Möglichkeit gibst, da rüber zu gerichten!
00:38:19: Ja,
00:38:20: danke!
00:38:21: Meine Damen und Herren, schauen Sie rein auf die Webseite von sonneinternational ganz einfach zummerken www.sonnebindestrich-internationall.org.
00:38:30: Da findet man alles?
00:38:31: Ja genau ja.
00:38:32: Und wir machen einen super tollen YouTube Channel.
00:38:35: Einfach Sonnebinde Strich international eingeben und da sieht man ganz viele tolle Videos.
00:38:40: Und ja, ich möchte jeden einzelnen und jeder einzelne Einladung ein Teil unserer Community zu werden.
00:38:46: So ist es!
00:38:46: Es ist Zeit.
00:38:48: Danke.
00:38:48: Viele Menschen haben viele Träume und wir sind so eine Organisation auch wie bei Radio Sol und ihr auch die Helfen-Träume zu erhalten.
00:38:59: Hold on tight to your dreams heißt das unser Song.
00:39:02: Bitte schön, genau.
00:39:04: Dann ciao bis zum nächsten Mal.
00:39:05: Tschüss, grüß euch.
00:39:06: Aber hier kommt nochmal das Electric Light Orchestra
00:39:35: Viel
00:42:11: Sonne, viel Soul
00:42:14: in einem Mega-Herz.
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